4. Nördliche Anbindung des Gäns-Rheins

Situation – Beschreibung siehe Maßnahme 3.

Die nördliche Anbindung erfolgt derzeit über eine Furt in die Murg nahe des Mündungsbereiches der Murg in den Rhein. Ein Wasseraustausch zwischen Gäns-Rhein und Murg ist aber nur bei hohen Wasserständen möglich. Bei normalem und niedrigem Wasserstand weist der Gäns-Rhein keine Wasserbewegung auf. Bei höheren Wasserständen befindet sich die Einmündung des Gäns-Rheins im Rückstaubereich der Murgmündung.

Verbesserungsmaßnahme – Beschreibung siehe Maßnahme 3.

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Zur Verbesserung der Durchströmung sollte die Mündung des Gäns-Rheins in die Murg optimiert werden. Ein Abfluss des Wassers sollte auch bei niedrigen Wasserständen des Gäns-Rheins möglich sein. Die Beseitigung der Furt z. B. mittels Ersatz durch oder Ergänzung mit einer Brücke oder einem trapezförmigen Durchlaß ist eine gute Lösung.

Verbesserungsziele

Für Fische und andere aquatische Organismen wäre dann der Gäns-Rhein von beiden Seiten wieder erreichbar. Er würde dann wertvolle Laichgebiete und Jungfischhabitate darstellen. Der eintretende Austausch von Wasser und die Zufuhr frischen Wassers könnte den steten Verlust der ökologischen Funktion verlangsamen.
Besonders sinnvoll wird diese Maßnahme in Verbindung mit Maßnahme 3, der südlichen Anbindung des Gäns-Rheins an den Rhein, da erst dann ein effektiver Austausch von Wasser stattfinden kann.
Die Kombination der Maßnahmen 3 und 4 entspräche den Zielen des Programmes „Lachs 2000“ der IKSR, das u.a. die Durchgängigkeit und Anbindung der Auegewässer zum Ziel hat.